Griesmayerstraße 63, 89233 Neu-Ulm

Frühjahrssammlung 15. – 21. März 2021

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Schwanger – und jetzt?

Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatung

Ein Kind kann alles verändern. Kaum ein Ereignis hat so starke Auswirkungen auf das Leben wie eine bevorstehende Geburt. Schon die schlichte Nachricht „Ich bin schwanger“ setzt eine starke Dynamik in Gang.

So zentral diese Erfahrung ist, so groß sind auch die Erwartungen und Wünsche, die mit der Geburt eines Kindes verbunden sind. Genauso groß sind aber auch die Unsicherheiten und Ängste – und sie können sogar so beherrschend werden, dass die werdende Mutter, der Vater oder beide an einen Schwangerschaftsabbruch denken.

Diesen widersprüchlichen Gefühlen Raum zu geben und sie erst einmal ohne Wertung anzunehmen, ist Alltag in den 14 staatlich anerkannten Schwangerschaftsberatungsstellen der Diakonie Bayern und der Vereine Frauen beraten. Nicht immer dreht sich das Gespräch dabei um die Beziehungs- und Gewissenskonflikte, die sich in der Bezeichnung „Schwangerschafts(konflikt)beratung“ widerspiegeln und bei denen es letztlich ja auch um das Leben eines werdenden Menschen geht. Oft sind es einfach nur die vielen Alltagsfragen, die sich rund um eine Schwangerschaft stellen, bis hin zu Informationen über soziale, wirtschaftliche und finanzielle Hilfen.
 

Was macht die evangelische Haltung in der Beratung aus?

Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatung ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Beratungs- und Hilfsangebots von Evangelischer Kirche und Diakonie. Grundlage ist die Überzeugung, dass das menschliche Leben ein Gottesgeschenk ist.

Ziel der evangelischen Beratungsstellen ist es, zum Leben zu ermutigen und Hilfe anzubieten. Eine tragfähige Lösung kann dabei nur mit der Schwangeren und nicht gegen sie gefunden werden.

Die Wertschätzung und Würde jeder/s Einzelnen sowie die Schutzbedürftigkeit des ungeborenen Lebens sind als Kernstück des christlichen Glaubens hierfür handlungsweisend.

Die bedingungslose Annahme von Frauen und Männern mit ihren physischen, psychischen und sozialen Konflikten ist Grundlage dieser Haltung. Vertrauen und Offenheit kann in der Beratung nur entstehen, wenn die Gewissensentscheidung der betroffenen Frau respektiert wird.

Schwangerschaftsberatung: Verständnis, Rat und Hilfe

Für die Gestaltung von Sexualität, Partnerschaft, Ehe und Familienplanung sind in unserer Gesellschaft Frauen und Männern selbst verantwortlich. In Lebenssituationen, in denen sie Hilfe und Unterstützung benötigen, setzt unser umfassendes Beratungsangebot an:

  • Einzel- und Paarberatung während der Schwangerschaft und in den ersten drei Lebensjahren eines Kindes
  • Beratung im Schwangerschaftskonflikt und nach einem Schwangerschaftsabbruch
  • Beratung bei peri- und postnatalen Krisen
  • Informationen zu gesetzlichen Regelungen und finanziellen Ansprüchen
  • Vermittlung von Leistungen z. B. aus der „Landesstiftung Hilfe für Mutter und Kind”
  • Psychosoziale Beratung und Begleitung
  • Informationen über Geburtsvorbereitung, Kinderbetreuung, Wohnen, soziale Hilfen
  • Vorbereitung auf die Elternrolle und den Alltag mit einem Baby
  • Beratung nach einer Fehl- bzw. Totgeburt
  • Beratung zu Sexualität und Familienplanung
  • Beratung bei unerfülltem Kinderwunsch bzw. ungewollter Kinderlosigkeit
  • Beratung zur vertraulichen Geburt
  • Präventionsarbeit an Schulen zu Sexualität, Partnerschaft und Verhütung

Beratung und Präventionsarbeit erfolgen vertraulich, kostenlos, unabhängig von Nationalität, Weltanschauung, sexueller Orientierung und auf Wunsch anonym.

Für das alles brauchen die Mitarbeitenden in den Beratungsstellen eine hohe Kompetenz. Sie sehen sich zudem durch die wachsende Zahl an Klienten und Klientinnen mit einem Flucht- oder Migrationshintergrund  zusätzlich herausgefordert. Zu einer ohnehin schon sensiblen Aufgabe kommt nun der verständnisvolle Umgang mit anderen Kulturen und anderen Traditionen dazu.

Die staatlich anerkannten Schwangerschaftsberatungsstellen der Diakonie Bayern werden gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales. Sie erhalten außerdem noch kommunale und kirchliche Zuschüsse. Leider deckt diese Förderung nicht den gesamten finanziellen Bedarf der Schwangerschaftsberatungsstellen ab. Die Träger leisten hier oft einen erheblichen Beitrag, der bei steigenden Kosten und zurückgehender kirchlicher Förderung kaum finanzierbar ist. Deshalb bitten wir herzlich um eine Spende für diese wertvolle Arbeit der Diakonie.

Die Diakonie hilft. Helfen Sie mit.

Helfen Sie werdenden Müttern in Notlagen und bei allen Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt ihren Weg zu finden und unterstützen Sie die Schwangerschaftsberatungsstellen sowie alle anderen Angebote der Diakonie in Bayern mit Ihrer Spende.

Herzlichen Dank!

20% der Spenden an die Kirchengemeinden können in der Kirchengemeinde zur Förderung der diakonischen Arbeit vor Ort verbleiben.

45% der Spenden an die Kirchengemeinden verbleiben direkt im Dekanatsbezirk zur Förderung der diakonischen Arbeit vor Ort.

35% der Spenden an die Kirchengemeinden werden vom Diakonischen Werk Bayern für die Projektförderung in ganz Bayern eingesetzt. Hiervon wird auch das Info- und Werbematerial finanziert.

Spenden können Sie:

  • bei Ihrem Evang.-Luth. Pfarramt
  • an das Diakonische Werk in Ihrer Nähe
  • an das Diakonische Werk Bayern e.V.,
    Evangelische Bank eG
    IBAN: DE20 5206 0410 0005 2222 22
    BIC: GENODEF1EK1
    Stichwort: Frühjahrssammlung 2021
  • gleich hier mit einer Online-Spende
  • mit einem Anruf bei unserer Spendenhotline 0800 7005080*:   Spenden Sie einmalig 5 €, 10 € oder 15 € oder unterstützen Sie die Diakonie als Dauerspender! (* Der Anruf ist gebührenfrei aus dem deutschen Festnetz)

Herzlichen Dank!

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